Kosten

Sie suchen rechtliche Beratung?

Sie suchen rechtliche Beratung und/oder Vertretung, scheuen sich aber davor, eine_n Rechtsanwält_in zu kontaktieren, weil Sie Bedenken haben, dass das alles zu viel Geld kostet?
Ich rate Ihnen, sich erst Klarheit über die zu erwartenden Kosten zu verschaffen.

Fragen Sie nach!

Meine Beratung umfasst von Anfang an auch die Beratung über die Kosten.

Für eine Erstberatung nehme ich – je nach Umfang und Schwierigkeit der Angelegenheit - zwischen 90,00 und 150,00 Euro. Falls ich Ihren Fall danach übernehme, wird diese Erstberatungsgebühr bei der Schlussrechnung angerechnet.

Berechnung der Kosten

Grundsätzlich richten sich meine Gebühren nach dem RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz). In vielen Fällen ist der Gegenstandswert die Berechnungsgrundlage und die Gebühren lassen sich dann anhand einer Gebührentabelle ermitteln. Ich erkläre Ihnen gern, wie sich der Gegenstandswert in Ihrer Sache zusammensetzt und wie die Berechnung gemäß der Regelungen des RVG funktioniert. In einem gerichtlichen Verfahren setzt das Gericht die Gebühren – auch gemäß RVG – fest.

Vergütungsvereinbarungen

In einigen Fällen sind die Gebühren nach dem RVG nicht kostendeckend. In solchen Fällen werde ich Ihnen anbieten, eine Vergütungsvereinbarung abzuschließen. Möglich ist beispielsweise eine Vergütung nach Arbeitstunden. Ich werde Ihnen vorab eine Einschätzung über die zu erwartende Arbeitszeit geben. Bevor diese Arbeitszeit überschritten wird, werde ich Ihnen das mitteilen, so dass Sie zu jeder Zeit wissen, welche Kosten auf Sie zukommen und so dass Sie zu jeder Zeit in der Hand haben, die Kosten zu begrenzen. Die Vergütung pro Stunde beträgt je nach Umfang und Schwierigkeit der Angelegenheit zwischen 90,00 und 200,00 Euro pro Stunde (inklusive Umsatzsteuer).

Beratung bei geringem oder gar keinem Einkommen

Falls Sie ein geringes oder gar kein Einkommen bzw. Vermögen haben, aber eine Beratung wünschen, rate ich Ihnen, vor dem Beratungsgespräch einen Beratungshilfeschein zu besorgen. Dazu wenden Sie sich bitte an die Rechtsantragsstelle des Amtsgerichts, das sich an Ihrem Wohnsitz befindet. Zu den Öffnungszeiten der Rechtsantragsstelle können Sie dort ohne Termin einen Beratungshilfeschein beantragen. Dazu müssen Sie der Rechtsantragsstelle Ihre Kontoauszüge der letzten drei Monate, Ihren Mietvertrag und Ihr Einkommen der letzten drei Monate nachweisen. Bei Leistungsbezug nach dem SGB II (Hartz IV) genügt für den Einkommensnachweis zumeist eine Kopie des aktuellen Bewilligungsbescheids. Vergessen Sie nicht, auch die Unterlagen zu Ihrem Rechtsstreit mitzunehmen.
Bitte legen Sie mir den Beratungshilfeschein zu Anfang des Beratungsgesprächs vor. Beachten Sie auch, dass die über den Beratungshilfeschein gewährten Beratungsgebühren für mich nicht kostendeckend sind. In jeder Angelegenheit, in der Sie einen Beratungshilfeschein vorlegen, müssen Sie 15,00 Euro Beratungsgebühr im Beratungstermin selbst zahlen.

Vertretung trotz geringen oder fehlenden Einkommens

Haben Sie ein geringes oder gar kein Einkommen bzw. Vermögen, kann ich bei Gericht für Sie Prozesskostenhilfe beantragen, wenn Sie das wünschen. Im Familienrecht heißt das Verfahrenskostenhilfe. Hier übernimmt der Staat für Sie die Gerichtsgebühren und anwaltlichen Gebühren. Das Gericht beschließt Prozess- bzw. Verfahrenskostenhilfe mit oder ohne Ratenzahlung. Über Details der Prozesskostenhilfe berate ich Sie gern. Sie können auch gern einen Blick auf das Merkblatt zum Formular für die Prozesskostenhilfe/Verfahrenskostenhilfe werfen.

Rechtsschutzversicherung

Sollten Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, besteht die Möglichkeit, dass diese auch die Kosten Ihrer rechtlichen Angelegenheit übernimmt. Beachten Sie jedoch, dass die meisten Rechtsschutzversicherungen eine Selbstbeteiligung verlangen und nicht für alle Rechtsgebiete eintreten, so zum Beispiel nicht für Strafsachen. Eine Nachfrage lohnt sich jedoch in jedem Fall. Halten Sie dazu im Termin Ihre Versicherungsnummer bereit.